Impressum

5. Internationaler
Geothermie-Kongress,
26. Mai 2016

  • 26
    • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

      bis 9.00 Uhr

      Anreise/Registrierung und Kaffee

      09.00 – 09.05 Uhr

      // Begrüssung und Eröffnung Kongress
      Peter Jans

      09.05 – 09.30 Uhr

      // Wirtschaftliche Chancen einer speditiven Energiestrategie
      Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen

      09.30 – 09.55 Uhr

      // „GEothermie2020“ als Herausforderung im unsicheren, energiewirtschaftlichen Umfeld: Erkundungsprogramm im Kanton Genf
      Dr. Michel Meyer

      09.55 – 10.20 Uhr

      // Wirtschaftlichkeit von Geothermieanlagen
      Dr. Warren Schenler

      10.20 – 10.45 Uhr

      Kaffeepause im Ausstellungsbereich

      10.45 – 11.30 Uhr

      // Diskussionsrunde: Welche Rahmenbedingungen steigern die Investitionsfreudigkeit?
      Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen
      Dr. Gunter Siddiqi
      Willy Gehrer
      Dr. Ivo Schilling

    • Praxiserfahrung heute und morgen

      11.30 – 11.55 Uhr

      // Übersicht weltweite Geothermie-Aktivitäten
      Marietta Sander

      11.55 – 12.15 Uhr

      // Tiefengeothermie in der Schweiz (Studien bis Projekte)
      Dr. Roland Wyss

      12.15 – 13.30 Uhr

      Mittagspause/Lunch im Ausstellungsbereich

    • Finanzierungs- und Versicherungslösungen

      13.30 – 13.55 Uhr

      // Geothermie-Offensive in München: Wirtschaftlichkeit und Risiko
      Thomas Stockerl

      13.55 – 14.20 Uhr

      // Betreibermodell Erdwärme Groß-Gerau
      Hanns-Detlev Höhne

      14.20 – 14.45 Uhr

      // Versicherungsmodelle für Geothermie-Projekte
      (Themenschwerpunkt: Privatwirtschaftliche Absicherungen, Fündigkeitsversicherung)
      Achim Fischer-Erdsiek

      14.45 – 15.10 Uhr

      // Herausforderung Projektfinanzierung
      Dr. Thomas Reif

      15.10 – 15.40 Uhr

      Kaffeepause im Ausstellungsbereich

    • Minimierung von geologischen und technischen Risiken - Was können Forschung und öffentliche Hand beitragen?

      15.40 – 16.05 Uhr

      // Geothermisches Informationssystem für die Schweiz
      Dr. Olivier Lateltin

      16.05 – 16.30 Uhr

      // „In-situ Stimulation und Zirkulation, Grimsel Felslabor“, Projekt ISC (SCCER-SoE)
      Dr. Florian Amann

      16.30 – 16.55 Uhr

      // Effiziente und sichere Nutzung der Geothermie – Was kann das GeoLaB dafür leisten?
      Jörg Meixner

      16.55 – 17.00 Uhr

      // Synthese / Verabschiedung
      Marco Huwiler

      ab 17.00 Uhr

      Apéro riche im Ausstellungsbereich

      Tagesmoderation:
      Matthias Holenstein


  • Mai 2016
    • Florian
      Amann

      ETH Zürich, Geologisches Institut, Zürich

    • Achim
      Fischer-Erdsiek

      Geschäftsführender Gesellschafter

      NW Assekuranzmakler ProRisk GmbH & Co. KG, Hannover (D)

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      16.05 – 16.30 Uhr

      „In-situ Stimulation und Zirkulation, Grimsel Felslabor“, Projekt ISC (SCCER-SoE)

      Zurzeit wird im Felslabor Grimsel ein In-situ Experiment zur Erforschung der hydro-seismo-mechanischen Prozesse im Zusammenhang mit der Erschliessung tiefer geothermischer Ressourcen in der Schweiz geplant. Dabei wird innerhalb eines genau charakterisierten Gebirgsbereich der Wasserdruck in einem Bohrlochintervall soweit erhöht, dass das Gebirge entweder reisst oder Scherverschiebungen entlang von Störzonen stattfinden. Während dieser Stimulation werden Verschiebungen, Dehnungen, Porendrücke und die Seismizität in Echtzeit erfasst. Der Beitrag zeigt den momentanen Stand der Forschungsarbeit auf.

      Florian Amann bildete sich 2002 als Ingenieurgeologe an der FAU Erlangen-Nürnberg aus. Seine Doktorarbeit war in der Ingenieurgeologie im Bereich instabiler Talflanken. Von 2002 bis 2007 war Amann bei der Pöyry Infra / Energy im Bereich Tunnelbau und Wasserkraft tätig. Seit 2007 ist er Senior Scientist an der ETH Zürich mit Forschungsschwerpunkt auf hydromechanisch gekoppelte Prozesse im Zusammenhang mit Endlager für radioaktive Abfälle und Tiefengeothermie.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      14.20 – 14.45 Uhr

      Versicherungsmodelle für Geothermie-Projekte (Themenschwerpunkt: Privatwirtschaftliche Absicherungen, Fündigkeitsversicherung)

      Der Vortrag gibt einen Überblick über den Status Quo zur Absicherungsmöglichkeit der Kernrisiken wie Haftpflichtversicherung gegen Schäden durch induzierte Seismizität, staatlich Absicherungsmodelle und Fündigkeitsversicherung, Versicherungsschutz für die Bohrrisiken und in der Betriebsphase inkl. Workover - und Pumpentausch.

      Achim Fischer-Erdsiek kam als Versicherungsmakler über den Versicherungsschutz von Unternehmen und Projekten aus der Öl - und Gasindustrie zu den Aufgabenstellungen der Geothermiebranche und konnte eine Vielzahl von Projekten von der Planung über die Bohrung bis zum Kraftwerksbetrieb beraten und versichern.

    • Willy R.
      Gehrer

      Präsident,

      GEOTHERMIE.CH, Schweizerische Vereinigung für Geothermie

    • Hanns-Detlev
      Höhne

      Vorstandsvorsitzender,

      Stadtwerke Mainz AG, Mainz (D)

    • In der oberflächennahen Geothermie ist die Schweiz erfolgreich unterwegs. Die Wärmeproduktion steigt und beträgt heute rund 3 TWh pro Jahr. Die Lernkurve ist weit fortgeschritten. Bei der Tiefengeothermie stehen wir am Anfang der Lernkurve. Um weiter zu kommen, braucht es intensive Forschung und erfolgreiche Pilotprojekte.

      Willy Gehrer leitet als Präsident die Schweiz. Vereinigung für Geothermie und ist Vorstandsmitglied der Schweiz. Akademie der Technischen Wissenschaften. Bis 2013 war er in verschiedenen Funktionen bei Electrosuisse engagiert (2009-2013 als Präsident). Willy Gehrer war CEO des Bereichs Transportation Systems bei Siemens Schweiz AG und leitete jahrelang deren Bereich Energie.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      13.55 – 14.20 Uhr

      Betreibermodell Erdwärme Groß-Gerau

      Die Stadtwerke Mainz AG und ihre Tochtergesellschaft, die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG), treiben seit einigen Jahren verstärkt die Energiewende im Rhein-Main-Gebiet voran. 2007 hat die ÜWG mit politischer Unterstützung ein anspruchsvolles und hessenweit einmaliges Projekt zur Errichtung eines innovativen Tiefen-Geothermie-Kraftwerks auf den Weg gebracht. Im Frühjahr 2016 starten die Tiefbohrarbeiten am Kraftwerksstandort.

      Nach verschiedenen beruflichen Stationen wurde der in Neuenhagen/Berlin (D) geborene Hanns-Detlev Höhne im Oktober 2002 stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke Mainz AG. Seit 2014 ist er SWM-Vorstandsvorsitzender. Höhne ist darüber hinaus Mitglied der Landesvorstände des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) sowie Vorstandsmitglied der Stiftungen "Energie für Afrika" und „Klimaschutz und Energieeffizienz“.

    • Matthias
      Holenstein

      Geschäftsführer

      Stiftung Risiko-Dialog, St.Gallen

    • Marco
      Huwiler

      Projektleiter,

      Geothermie-Bodensee, St.Gallen

    • Matthias Holenstein studierte an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften mit Schwerpunkt Risiko aus technischer und gesellschaftlicher Sicht. 2008 schloss er das Nachdiplomstudium Psychosoziales Management ab.

    • Marco Huwiler ist Mitglied der Geschäftsleitung der Sankt Galler Stadtwerke und als Bereichsleiter verantwortlich für das Geothermie-Projekt St.Gallen. Der Dipl. Energie-Ingenieur FH arbeitet seit 2007 bei den Technischen Betrieben der Stadt St.Gallen und ist Vorstandsmitglied der Schweizerischen Vereinigung für Geothermie und Vizepräsident der Allianz Tiefengeothermie Schweiz.

    • Peter
      Jans

      Stadtrat und Vorsteher der Technischen Betriebe, St.Gallen

    • Olivier
      Lateltin

      Bereichsleiter Landesgeologie

      Bundesamt für Landestopografie Swisstopo, Wabern

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      09.00 – 09.05 Uhr

      Begrüssung und Eröffnung Kongress

      Peter Jans ist Mitglied des St.Galler Stadtrats und Direktor der Technischen Betriebe. Er absolvierte das Lehrerseminar in St.Gallen und Rorschach und war zehn Jahre als Lehrer tätig. Anschliessend studierte Peter Jans Rechtswissenschaften an der Universität St.Gallen. Nach dem Lizentiat erwarb er das Anwaltspatent. Nach sechs Jahren als selbstständiger Rechtsanwalt wurde er Richter am Kreisgericht St.Gallen, an dem er die letzten drei Jahre als Präsident wirkte. Von 1996 bis 2006 war Peter Jans Mitglied des St.Galler Kantonsparlaments.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      15.40 – 16.05 Uhr

      Geothermisches Informationssystem für die Schweiz

      In der Schweiz besteht zum heutigen Zeitpunkt kein zentrales und öffentlich zugängliches Informationssystem für den Themenbereich Geothermie. Im Gegensatz dazu gibt es auf internationaler Ebene verschiedene Aktivitäten, um geothermierelevante Daten und Informationen einem breiten Nutzerkreis zur Verfügung zu stellen. Um diese Einschränkung zu beheben, soll im Rahmen des Projektes GeoTherm ein internetbasiertes Informationssystem aufgebaut werden.

      Dr. Olivier Lateltin leitet die Landesgeologie seit Juni 2011 und ist Mitglied der Geschäftsleitung swisstopo. Lateltin ist zudem Dozent an der Universität Genf, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Vereinigung für Geothermie und des Schweizer Geologenverbands, Mitglied der Kommissionen STPK und SGPK der Akademie der Naturwissenschaften, Mitglied des KTI Program Board SCCER-SoE und Mitglied des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe.

    • Jörg
      Meixner

      Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Angewandte Geowissenschaft (AGW), Karlsruhe (D)

    • Michel
      Meyer

      Projektverantwortlicher Geothermie,

      Service Industriels de Genève (SIG), Genève

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      16.30 – 16.55 Uhr

      Effiziente und sichere Nutzung der Geothermie – Was kann das GeoLAB dafür leisten?

      Mit dem GeoLaB (Geoscientific laboratory for Large scale monitoring of THMC coupled processes in the crystalline Basement) wollen die drei Helmholtz-Zentren KIT (Karlsruher Institut für Technologie), GFZ (Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum) und UFZ (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) unter Koordination des KIT eine internationale und interdisziplinär ausgerichtete Forschungsplattform errichten, die neuartige experimentelle in situ Forschung für einen flächendeckenden Einsatz tiefer Geothermie als sichere erneuerbare Energiequelle ermöglicht.

      Jörg Meixner ist Diplom Geologe am KIT mit dem Forschungsschwerpunkt auf hydrogeologischen und strukturgeologischen Fragestellungen tiefengeothermischer Reservoire. Die laufende Promotion befasst sich mit geomechanischen Analysen von geothermisch relevanten Störungssystemen im südwestdeutschen Raum. Seit 2014 ist er Mitglied im „Kernteam GeoLaB“ und beschäftigt sich hauptsächlich mit geologischen und technischen Vorstudien zur GeoLaB-Realisierung.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      09.30 - 09.55 Uhr

      „GEothermie2020” als Herausforderung im unsicheren, energiewirtschaftlichen Umfeld: Erkundungsprogramm im Kanton Genf

      Als öffentliches Unternehmen wurden die Services Industriels de Genève (SIG) durch deren Eigner, den Kanton Genf, damit beauftragt, ein geothermisches Erkundungsprogramm im Gebiet des Genfer Beckens umzusetzen. Dessen Realisierung und Finanzierung erfolgen im Rahmen einer bestehenden Zielvereinbarung zwischen dem Kanton Genf und SIG, in welcher Massnahmen zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft ohne Atomenergie definiert sind.

      Dr. Michel Meyer war von 1990 bis 2000 an der Universität Genf für den Schwerpunkt «Geologie des Genfer Beckens» tätig. Zwischen 2000 und 2007 arbeitete er als Geologe für den geologischen Dienst des Kantons Genf (Naturgefahren, Grundwasserschutz). Zwischen 2007 und 2011 war er Leiter der Abteilung Geologie, Bodenschutz und Abfallwirtschaft im Kanton. Ende 2011 trat er bei der SIG ein. Michel Meyer ist für die Vorbereitung und Durchführung des Programm GEothermie2020 verantwortlich.

    • Thomas
      Reif

      Gaßner, Groth, Siederer & Coll., Augsburg (D); im Auftrag der Gemeindewerke Holzkirchen GmbH, Holzkirchen (D)

    • Marietta
      Sander

      Executive Director,

      International Geothermal Association, Bochum (D)

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      14.45 – 15.10 Uhr

      Herausforderung Projektfinanzierung

      Geothermieprojekte sind typische Explorationsvorhaben. Sie benötigen für die Bohrungen sehr viel Kapital zu einem Zeitpunkt, zu dem der Projekterfolg noch ungewiss ist. Der Schlüssel zur erfolgreichen Projektfinanzierung liegt darin, die Projekte so zu gestalten, dass das finanzielle Ausfallrisiko möglichst klein gehalten und früh Fremdkapital eingesetzt werden kann.

      Dr. Thomas Reif ist Dipl.-Volkswirt, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht. Seit 2009 leitet er den [GGSC] Standort Augsburg. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Infrastruktursektor zu fachübergreifenden betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Themen einschließlich der Projektfinanzierung. Seit 2004 begleitet er nahezu ausschließlich Großprojekte der Strom- und Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien, insbesondere aus Geothermie.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      11.30 – 11.55 Uhr

      Übersicht weltweite Geothermie-Aktivitäten

      Die geothermische Nutzung zur Wärmebereitstellung und Stromproduktion in der Schweiz und den Nachbarländern gewinnt stetig an Bedeutung. Das gestiegene Interesse an dieser erneuerbaren Energieform ist zurückzuführen u.a. auf verbesserte Lagerstätten- und Technologiekenntnisse und die Entwicklung sektorspezifischer Versicherungsfazilitäten. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Zukunftsentwicklung der tiefengeothermischen Wärme- und Stromproduktion weltweit und informiert über die „Investitionsfreudigkeit“ und Steigerungspotenziale in diese Technologie.

      Marietta Sander leitet seit 2011 die Geschäftsstelle des geothermischen Weltverbandes «International Geothermal Association» (IGA) in Bochum (D). Sie verfügt über langjährige Projekterfahrung auf internationaler Ebene. Zuletzt leitete sie ein Geothermie-Vorhaben mit dem regionalen Fokus Ostafrika im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung.

    • Warren
      Schenler

      Sr. Research Scientist,

      Paul Scherrer Institut, Villigen

    • Ivo
      Schilling

      Unternehmensleiter Sankt Galler Stadtwerke, St.Gallen

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      09.55 - 10.20 Uhr

      Wirtschaftlichkeit von Geothermieanlagen

      Die Wirtschaftlichkeit geothermischer Kraftwerke hängt vom Zusammenwirken von Geologie und Technik ab. Das PSI hat ein gekoppeltes physikalisch-wirtschaftliches Modell entwickelt, das die Energieflüsse, Komponentengrössen und -kosten, Nettostromerzeugung und Stromkosten verknüpft. Dieses Modell erlaubt sowohl die Einschätzung der relativen Wichtigkeit, Sensitivität und Risiken der verschiedenen Einflussfaktoren, als auch die Bewertung der technische Verbesserungen und geologische Annahmen.

      Warren Schenler studierte Engineering Physics an der Oregon State University und Technology & Policy und Operations Research am MIT, wo er am MIT Energy Lab promovierte. Nach einem Aufenthalt als Postdoktorand an der ETHZ kam er 2001 an das PSI im Labor für Energiesystemanalysen. Er arbeitet in der Gruppe „Technology Assessment“, und ist für Kosten-, Wirtschafts- und Multikriterien-Analysen von Energietechnologien und Systemen zuständig. Warren Schenler ist Autor des Wirtschaftskapitels im TASwiss Buch “Energy from the Earth: Deep Geothermal as a Resource for the Future?”

    • Gunter
      Siddiqi

      Leiter Forschungsprogramm Geothermie,

      Bundesamt für Energie (BFE), Bern

    • Thomas
      Stockerl

      GTU - Geothermie Unterschleissheim AG, Unterschleissheim (D)

    • Gunter Siddiqi hat eine Ausbildung als Geologe und Geophysiker am Imperial College, London und am MIT, Cambridge in den USA absolviert. Bevor er als stellvertretender Sektionschef Energieforschung ans BFE gekommen ist, arbeitete er für 12 Jahre in der Erdöl- und Erdgasindustrie, hauptsächlich in Mittel- und Nordamerika. Am BFE übersieht er die Forschungsaktivitäten im Bereich der Geothermie und entwickelt politische Massnahmen zur Förderung der Geothermie für die direkte Wärmenutzung und Strombereitstellung.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      13.30 – 13.55 Uhr

      Geothermie-Offensive in München: Wirtschaftlichkeit und Risiko

      Der Vortrag beschreibt die Erfahrungen des 1. Tiefen-Geothermieprojektes als damaliges Pioniervorhaben in der Region München hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und belegt, dass Geothermie nicht nur Geld kostet, sondern sich damit auch verdienen lässt.

      Der Referent mit Ausbildung als Dipl.-Verwaltungswirt (FH) ist hauptberuflich im Beamtenverhältnis seit 1991 bei der Stadt Unterschleißheim (Landkreis München) als Referent des Ersten Bürgermeisters und Pressesprecher beschäftigt.

      Seit Gründung im Jahr 2000 ist er zusätzlich in nebenamtlicher Funktion als Allein-Vorstand der städtischen Eigengesellschaft GTU Geothermie Unterschleißheim AG tätig.

    • Rolf
      Wüstenhagen

      Direktor,

      Institut für Wirtschaft und Ökologie Universität, St.Gallen

    • Roland
      Wyss

      Informationsstelle Deutschschweiz, GEOTHERMIE.CH, Frauenfeld

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      09.05 - 09.30 Uhr

      Wirtschaftliche Chancen einer speditiven Energiestrategie



      10.45 – 11.30 Uhr

      Diskussionsrunde

      Die Fortsetzung des Status Quo in Energiefragen birgt wirtschaftliche und ökologische Risiken. Nicht erst seit dem UNO-Klimagipfel in Paris bemühen sich deshalb Akteure in aller Welt um einen Übergang zu einer weitgehend erneuerbaren Energieversorgung. Wohin geht die Reise im Energiemarkt? Welche neuen Marktchancen bieten sich für Unternehmen? Und welchen Platz kann die Geothermie einnehmen?

      Rolf Wüstenhagen ist Direktor des Instituts für Wirtschaft und Ökologie an der Universität St. Gallen. Vor seiner wissenschaftlichen Laufbahn war er bei einem führenden europäischen Energie Venture Capital Fonds tätig. Von 2011-2015 war er Mitglied des Beirats von Bundesrätin Doris Leuthard zur Energiestrategie 2050. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen die Finanzierung und gesellschaftliche Akzeptanz erneuerbarer Energien.

    • Donnerstag, 26. Mai 2016

      11.55 – 12.15 Uhr

      Tiefengeothermie in der Schweiz (Studien bis Projekte)

      In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden in der Schweiz zahlreiche Tiefengeothermieprojekte bearbeitet. Zwei Vorhaben stehen kurz vor Bohrbeginn (Haute-Sorne, Lavey-les-Bains); auch werden derzeit Vertiefungsstudien an verschiedenen Standorten in den Kantonen Vaud, Genève und Aargau durchgeführt. Generell ist die Datendichte für die Projektierung von geothermischen Tiefbohrungen aber noch ungenügend und sollte dringend verbessert werden.

      Dr. Roland Wyss, Inhaber einer gleichnamigen Beratungsfirma in Frauenfeld, arbeitet als Geologe und Experte in den Fachbereichen Geothermie, Hydrogeologie und Ingenieurgeologie. Er war bis im April 2016 Generalsekretär von GEOTHERMIE.CH und leitet heute die Informationsstelle der Deutschschweiz von GEOTHERMIE.CH. Er hat in der Vergangenheit verschiedene Geothermieprojekte beraten und die Entwicklung in der Tiefengeothermie aktiv mitbegleitet.

Die Energie-Tage sind eine Wissens- und Community-Plattform rund um die Energiewende. Auf dem Gelände der Olma Messen St.Gallen treffen sich Expertinnen und Praktiker aus dem In- und Ausland, um sich über den heutigen Stand und die neusten Entwicklungen in der Energietechnologie und den Energiemärkten zu informieren und auszutauschen.

Veranstalter der Energie-Tage St.Gallen sind die Stadt St.Gallen, Universität St.Gallen, Empa und Olma Messen St.Gallen.

www.energie-tage.ch


Kongress-Impressionen 2016

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Die Sankt Galler Stadtwerke geben Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail Auskunft.

Telefon +41 (71) 224 52 31
Kontaktperson: Atessa Dolf
info@geothermie-bodensee.ch

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Per ÖV vom Hauptbahnhof zu den Olma Messen (Splügenstrasse 12, 9008 St.Gallen) mit Bus Nr. 3 «Heiligkreuz»:
Situationsplan Bahnhof St.Gallen (PDF)
Busverbindungen (PDF)

Ihr Badge berechtigt Sie am 26. Mai 2016 zur kostenlosen Beförderung in der Zone 210:
Zonenplan St.Gallen

  • Sankt Galler Stadtwerke

    Die Sankt Galler Stadtwerke haben bei der Umsetzung von Projekten, vor allem im Bereich erneuerbarer Energien, in den vergangenen Jahren ein vielfältiges Know-how entwickelt. Mit dem Geothermie-Projekt im Sittertobel ist das Unternehmen für das grösste Infrastrukturvorhaben der Stadt St.Gallen verantwortlich.

  • Schweizerische Vereinigung für Geothermie

    Die Schweizerische Vereinigung für Geothermie fördert die Erdwärmenutzung in der Schweiz, informiert die Öffentlichkeit über die Vorteile und Nutzungsarten von Erdwärme und arbeitet mit Behörden, Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Lehranstalten, die sich mit der Geothermie befassen, zusammen.

  • Stadt St.Gallen

    St.Gallen ist eine der führenden Energiestädte der Schweiz. Das Bundesamt für Energie überreichte ihr dafür den nationalen Energiepreis Watt d'Or 2012. Eine Auszeichnung, die vor allem eines zeigt: die Stadt verfolgt ein durchdachtes, langfristig ausgelegtes Gesamtkonzept und ist auf besten Weg in die Energiezukunft.

  • Stiftung Risiko-Dialog

    Die Stiftung Risiko-Dialog regt dazu an, frühzeitig und interdisziplinär über technologische Neuerungen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren. Ihr Ziel ist es, durch das frühzeitige Gespräch zwischen den verschiedenen Akteuren die gesellschaftliche Risikokompetenz zu erhöhen.

  • Swiss Competence Center for Energy Research Supply of Electricity

    Das Schweizer Kompetenzzentrum für Energieforschung – Strombereitstellung steht für nachhaltige Forschung in den Bereichen Geo-Energie und Wasserkraft. Es erforscht und testet neue Technologien für die zukünftige Energieerzeugung. Als nationales Netzwerk vereint es die Expertise von 25 Schweizer Institutionen.

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Das KIT verbindet auf einzigartige Weise die Traditionen einer renommierten technischen Universität und einer bedeutenden Grossforschungseinrichtung. Dabei sieht es sich in der Verantwortung, durch Forschung und Lehre Beiträge zur nachhaltigen Lösung grosser Aufgaben von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu leisten.